37. Wurzer Sommerkonzerte 2024

2. bis 11. August 2024
im Historischen Pfarrhof - in Wurz - in der Oberpfalz

Programm 2024

Stand 06.06. 2024

Freitag,  02.08.2024
18 :30 Uhr
KLEZMER CONNECTION TRIO:
MESCHUGGE 2.0 - ZUM WEINEN SCHÖN
Georg Winkler Es-, B- und Bassklarinette
Hubert Kellerer Akkordeon
Peter Aradi Kontrabass
1.Sokirjani
2. Hey Dzhankoye
3. In Laws Dance
4. Seymar Bar Mitzwa
5. Lesnoto Oro
6. Khasene March

••••••••••• Pause ••••••••

7. Georges Freilach
8. Bavno Horo
9. Tsimmes
10. Dire Gelt
11. Bulgar Connection
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Die drei Salzburger Musiker des „Klezmer Connection Trios“ Georg Winkler (Klarinette), Hubert Kellerer (Akkordeon) und Peter Aradi (Kontrabass) präsentieren ihr brandneues Programm „Meschugge 2.0“, mit dem sie sensibel und kraftvoll die reiche Tradition jiddischer Musik ins Heute transportieren.
Im innigen Dialog zwischen Klarinette, Akkordeon und Kontrabass entsteht ein vitales Mosaik, ein einmaliges Klanggemälde aus Lebensfreude, Melancholie und Sinnlichkeit.
„Meschugge 2.0“ steht für emotionsgeladene Interpretationen voll lyrischer Eleganz und feuriger Virtuosität, mit eigenwilligen Interpretationen voller Kreativität, Spontanität, mit viel Spielwitz und Gestaltungsfreude und geht dabei seine eigenen, durchaus internationalen Wege – in bisher 24 Ländern auf 3 Kontinenten.
…unfassbar virtuos …spannend, abwechslungsreich, berührend …kreatives Feuerwerk, kompromisslos …sämtliche emotionale Register, kammermusikalisch …innehaltend bis schwindelerregend rasant …humorvoll bis tiefernst…
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Sonntag,  04.08.2024
16 :00 Uhr
Martinů Quartett
Lubomír Havlák - Geige
Adéla Štajnochrová - Geige
Martin Stupka - Bratsche
Jitka Vlašánková - Cello
Das Jahr 2024 ist in Tschechien das Jahr der tschechischen Musik
B. Smetanas 200. Geburtstag und andere
Deshalb wird das Ensemble bei diesem Auftritt folgende Musik spielen:

František Xaver Richter (1709 - 1789) - Streichquartett C dur op. 5, Nr.1
1. Allegro con brio
2. Poco andante
3. Ricontro

Leoš Janáček (1854 - 1928) - Streichquartett Nr.2 „Intime Briefe“
1. Andante – Con moto – Allegro
2. Adagio – Vivace
3. Moderato – Adagio – Allegro
4. Allegro – Andante – Adagio

••••••••••• Pause ••••••••

Bedřich Smetana (1824-1884) - Streichquartett Nr.1 e moll „Aus meinem Leben“
1. Allegro vivo appassionato
2. Allegro moderato a la Polka
3. Largo sostenuto
4. Vivace
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Das Ensemble besteht aus Lubomír Havlák, erste Violine, Adéla Štajnochrová, zweite Violine, Martin Stupka, Viola und Jitka Vlašánková, Violoncello.

Das Jahr 2024 ist in Tschechien das Jahr der tschechischen Musik (B. Smetanas 200. Geburtstag und andere). Freuen Sie sich auf Stücke von František Xaver Richter, Leoš Janáček und Bedřich Smetana. Das EUROPÄISCHE WOCHEN Festival schreibt: "Perfektion und klangliche Schönheit mal vier. Es gibt viele Top-Quartette auf der Welt. Aber nicht alle können eine so atemberaubende Musikalität, ein solches geistiges Erfassen des Werks und einen so ungehemmten und einheitlichen Ausdruck des musikalischen Gefühls bieten."

Martinů-Quartett
Das Martinů-Quartett gilt als eines der führenden Vertreter der tschechischen Quartettschule.

Es begann als "Havlák"-Quartett und wurde durch den Gewinn zahlreicher prestigeträchtiger internationaler Wettbewerbe wie dem Yehudi-Menuhin-Wettbewerb (Portsmouth, UK), dem ARD-Wettbewerb (München), dem Evian-Wettbewerb und dem Prager Frühling schnell bekannt.

Nach der Umbenennung in Martinů Quartett blühte die Aufnahmekarriere des Ensembles auf und es folgten weitere Auszeichnungen. Dazu gehörten eine Auszeichnung auf der MIDEM (Cannes) für die Aufnahme der gesamten Streichquartette von Bohuslav Martinů und ein britischer Preis von MusicWeb International für die Einspielung der Streichquartette von Leoš Janáček und des Requiems aus dem Theresienstädter Ghetto von Sylvie Bodorová.

In jüngerer Zeit erhielt das Quartett für seine Doppel-CD mit den Quintetten von Sergej Tanejew (Supraphon 2015) und der Kammermusik von Petr Eben (Supraphon 2017) viel Lob von den Kritikern in Gramophone, BBC Music Magazine, Classica und Harmonie. So schrieb die musikalische Monatszeitschrift Harmonie: "Das Martinů Quartett gehört zur Elite, nicht nur in der Tschechischen Republik, sondern weltweit, und spielt mit unglaublichem Enthusiasmus und Virtuosität..."; während die französische Zeitschrift Classica das Quartett so beschrieb: "Die Martinů setzen durchweg großzügige Gesten ein ... Allein die beiden Streichquintette offenbaren einen Reichtum an Inspiration und eine Frische, die diese Interpreten mit einer Eleganz wiedergeben, die von zeitgenössischen Wiedergaben nicht übertroffen wird."

Das Martinů-Quartett hat im Laufe seiner reichen musikalischen Karriere auf renommierten Konzertbühnen in ganz Europa, Nordamerika und Japan gespielt. Es war in Deutschland, Österreich, Frankreich und dem Vereinigten Königreich im Rundfunk zu hören und wurde auch mehrfach vom tschechischen Rundfunk gesendet. Die Aufnahmen der drei Streichquartette von František Škroup (erschienen bei Radioservis) waren außerordentlich aufschlussreich. Zu ihren jüngsten Aufnahmen für den Tschechischen Rundfunk gehören das Oboenquartett von Elliott Carter mit Vilém Veverka an der Oboe oder die Sonate für Bratsche und Streichquartett von Luboš Fišer mit Jitka Hosprová an der Bratsche.

In den letzten Jahren hat das Martinů Quartett eine Reihe von Aufnahmen mit Werken zeitgenössischer amerikanischer Komponisten begonnen, darunter E. McKinley, S. Dankner, D. Post, G. Hutter und auch Tomáš Svoboda, ein tschechisch-amerikanischer Komponist, der in Portland, Oregon, arbeitet. Das Quartett hat inzwischen alle zwölf Streichquartette von Tomáš Svoboda aufgenommen. Darüber hinaus unterstützt das Quartett aktiv zeitgenössische tschechische Komponisten bei der Realisierung ihrer Werke, von denen einige dem Martinů Quartett gewidmet sind.

Seit fast zwei Jahrzehnten nimmt sich das Martinů-Quartett neben seiner regen Konzert- und Aufnahmetätigkeit Zeit, um in verschiedenen Teilen der Tschechischen Republik Kammermusikkurse unter dem Namen "PLAYWIP" zu veranstalten. An diesen Kursen nehmen Musiker aus vielen Ländern Europas, Nordamerikas, Asiens, Australasiens und des südlichen Afrikas teil.
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Samstag,  10.08.2024
18 :00 Uhr
JOEL von LERBER, HARFENIST
1. Gabriel Fauré (1845-1924)
Impromptu in Des-Dur, Op. 86
2. Louis Spohr (1784-1859)
fantasie in c-moll
3. Paul Hindemith (1895-1963)
Sonate für Harfe
4. Wilhelm Posse (1852-1925)
Karneval in Venedig

••••••••••• Pause ••••••••

5. Claude Debussy (1862-1918)
Zwei Arabesquen
6. Pearl Chertok (1918-1981)
"Around the Clock"
.....1. ten past two
.....2. beige nocturne
.....3. harpicide at midnight
.....4. the morning after
7. Bedřich Smetana (1824-1884) arr. für Harfe solo Hans Trnecek
Moldau (Vltava) - aus "Má Vlast" (Mein Vaterland)
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Joel von Lerber ist einer der führenden Harfenisten seiner Generation und konzertiert als Solist mit Orchestern in der ganzen Welt.

Sein Repertoire umfasst Konzerte mit Orchester, Harfe solo und Kammermusik. In diesem Konzert spielt er Stücke für Harfe solo aus Barock, Klassik, Romantik, Impressionismus und zeitgenössischer Musik. Presse: Gramophone UK on Aug 08, 2022: Like a mythical harp-playing bard Die Neue MusikZeitung, Wolf Loeckle, Juni 2022: "Und wer sich die brandneue CD im wahrsten Sinn des Wortes reinzieht, der erlebt Freude pur jenseits von Gezirpe und Gesäusele. Da ist schöne und lebendige und intelligent zusammengestellte Musik aktiv."

JOEL von LERBER

Joel von Lerber ist einer der führenden Harfenisten seiner Generation und konzertiert als Solist mit Orchestern in der ganzen Welt, u.a. dem Konzerthausorchester Berlin, dem Izmir Sinfony Orchestra in der Türkei, dem State Hermitage Orchestra in St. Petersburg, dem Mexico City Sinfony Orchestra, dem Orchester Zrbranksa in Polen und dem Haifa Sinfony Orchestra in Israel. Weiter Auftritte hatte er mit dem Philharmonischen Orchester Vorpommern, den Thüringer Symphonikern, dem Berner Kammerorchester, der Kammerphilharmonie Graubünden und mit dem Orchestre de chambre de Fribourg.

Joel von Lerber, 1991 in Basel geboren, erhielt im Alter von sechs Jahren seinen ersten Harfenunterricht am Konservatorium in Bern bei Nathalie Châtelain und Simon Bilger. Nach bestandener Matur hat das junge Talent 2009 sein Bachelorstudium an der Musikakademie Basel bei Prof. Sarah O' Brien aufgenommen welches er 2012 mit dem Bachelor of Arts abschloss. Es folgten 2014 der Master of Arts (Performance) an der Zürcher Hochschule der Künste ebenfalls bei Sarah O'Brien und 2016 der Master of Music bei Prof. Maria Graf an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Joel legte alle drei Abschlüsse mit Auszeichnung ab. An der "Hanns Eisler" wurde er anschließend ins Studienprogramm zum Konzertexamen aufgenommen, wo er den höchsten zu vergebenden schulischen Abschluss in Musik absolvierte. Joel gab im Mai 2019 sein Debut mit dem Berliner Konzerthausorchester im Konzerthaus Berlin was gleichzeitig als Abschlussprüfung für das Konzertexamen galt und schloss erneut mit Auszeichnung ab.

Weitere künstlerische Anregungen erhielt Joel in Meisterkursen bei verschiedenen Harfenisten, unter anderem bei Helga Storck, Isabelle Moretti, Jana Bouskova und Xavier de Maistre sowie beim Pianisten Pavlin Nechev.

Joel ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe und wurde während seines Studiums von verschiedenen Stipendien unterstützt, unter anderem vom DAAD und vom Migros-Kulturprozent.

Im Alter von 16 Jahre erzielte er 2008 den 1. Preis und den Sonderpreis am Schlusswettbewerb des Schweizerischen Jugendmusikwettbewerbs. Im Jahr 2011 konnte er den 1. Preis beim Internationalen Harfenwettbewerb der Franz Josef Reinl-Stiftung in München (D) in Empfang nehmen. 2012 sowie 2013 gewann Joel von Lerber einen Studienpreis des Migros Kulturprozent und wurde zudem in die Konzertvermittlung aufgenommen. Im Juni 2013 gewann er beim internationalen Louis Spohr Wettbewerb in Kassel (D) sowohl den 1. Preis als auch den Publikumspreis. Nur einen Monat später gewann er beim USA International Harp Competition in Bloomington, Indiana (USA) einen 6. Preis. Es folgten weitere Preise, unter anderem 2014 in Russland, 2015 in Polen und 2017 in Mexiko. Im November 2018 gewann Joel den 2. Preis beim International Harp Contest in Akko, Israel und 2 Spezialpreise: einen für die beste Interpretation der Moldau von Bedřich Smetana und den anderen für die beste Interpretation vom israelischen Pflichtstück "Hed Meruchak" von Joseph Bardanashvili.

Zusätzliche Erfahrungen als Orchestermusiker hat er unter anderem beim Berner Kammerorchester, beim Musikkollegium Winterthur, beim Schleswig-Holstein Musikfestival Orchester, beim l'Orchestre de l'Opéra de Rouen, bei der Sinfonia Varsovia, beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, beim Staatstheater in Braunschweig, beim Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck und bei musicAeterna unter der Leitung von Teodor Currentzis gesammelt.
Auszeichnungen siehe website
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Sonntag,  11.08.2024
16 :00 Uhr
Peter Wittmann und die wunderbaren Ballhausboys
Peter Wittmann · Gesang
Horst Plössner · Piano
Markus Fritsch · Kontrabass
Thomas Stock · Schlagzeug
Oliver Hien · Violine, Bratsche
Markus König · Saxophon, Klarinette
Schlager und Chanson der Zwanziger und Dreißiger mit Melodien, Texten und Schwarzhumoriges
z.B. von
1. Marlene Dietrich
2. Hans Albers
3. Georg Kreisler
4. Ulrich Tukur
5. Otto Reutter
6. Bert Brecht
7. Kurt Weill
8. Friedrich Holländer
9. Jaques Brel
und anderen ...
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Ob süßlich schmelzender Tonfilmschlager
Ob erotisch knisterndes Kabarettchanson
Ob zartfühlende Ballade
Ob bitterböses Lied...

Sänger Peter Wittmann und seine Ballhausboys servieren ein musikalisches Gourmet Menü – kommen Sie mit auf eine Reise ins kleine Ballhaus. Es erwarten Sie gutaussehende Künstler in vornehmer Kleidung, erstklassiger Sologesang, rassige Rhythmen und Melodien, kunstvoll intoniert auf modernen Instrumenten. Treffen Sie die Dietrich oder lassen Sie Ihren Gatten zu Hause vor dem Fernseher sitzen und gehen Sie mit Hans Albers aus. Lassen Sie sich verführen in die schillernde Welt des Schlager und Chanson der Zwanziger und Dreißiger. Natürlich gibt es auch Schwarzhumoriges von Georg Kreisler, Ulrich Tukur, Otto Reutter… Lehnen Sie sich also zurück, Licht aus, Vorhang auf, das Spiel beginnt…

Peter Wittmann und die wunderbaren Ballhausboys

Unsere „Boygroup" widmet sich einerseits mit Liebe und Leidenschaft dem klassischen Chanson jeglicher Couleur, geschrieben von bösen Buben wie Bert Brecht, Kurt Weill, Friedrich Holländer, Georg Kreisler, Jaques Brel ...

Andererseits machen wir selbst vor dem Schlager nicht halt, den wir selbstverständlich immer ernsthaft interpretieren – mal rhythmisch südamerikanisch-heiß, mal unterkühlt gejazzt, durchaus tanzbar, auch zu zweit. Serviert wird Ihnen dieses musikalische Gourmetmenü von Sänger und Conférencier Peter Wittmann, wie immer seriös und völlig harmlos.

Und wo die bösen Jungs von den Ballhausboys auftauchen, da sind schöne Frauen bestimmt nicht weit ...

Es begann im Jahre 1994 …
… in diesem Jahr kamen der Schauspieler & Sänger Peter Wittmann und der Pianist Horst Plössner auf die Idee ihre gemeinsame Liebe insbesondere zur Musik der 20iger & 30iger Jahre auf die Bühne zu bringen.

Als "Die Gigolos" brachen sie mit ihrer höchst amüsanten Interpretation dieser Schlager und Chansons der „Goldenen Zwanziger“ das Herz manch schöner Damen. Mit den Jahren wechselten sie nicht nur den Namen – sie nennen sich ab sofort „Das Ballhausorchester“ – es gesellten sich auch neue Musiker hinzu, die nun in verschiedenen Formationen von 2 bis 11 Musikern zu Ihrer Unterhaltung zur Verfügung stehen … Schließlich wurde das Repertoire erweitert und umfasst heute auch Komponisten und Texter wie den Wiener Georg Kreisler, den Belgier Jaques Brel, den Amerikaner Cole Porter bis hin zu Vertretern des heutigen Chanson. (Edith Jeske, Rainer Bielfeldt, Udo Lindenberg…)
Und der rote Faden? … Die Liebe , was sonst …

Das Ballhausorchester in den Formationen
„Duo“ · „Salonorchester“ · „Ballhaus-Boys“ geben nicht nur öffentliche Konzerte,
sondern treten auch gerne im privaten Rahmen auf.
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